HAPPY END - Frida ( Coni )


Coni bleibt in ihrem Traum-Heim in Hamburg, vielen Dank liebe Familie Große für diese Zeilen.

" Coni war eine Angsthündin und konnte nur eingefangen werden, weil sie ihre Welpen in einem Erdloch versteckt hatte und diese nicht in Stich lassen wollte!
Eigentlich sollte Coni auf Grund ihrer Ängstlichkeit Menschen gegenüber, zusammen mit einem ihrer Kinder vermittelt werden, aber das war wohl eine Wunschvorstellung, und gelang leider nicht, ihre Kinder wurden vermittelt und Coni bliebt alleine im Tierheim zurück.
Lulu ist eine Tochter von Coni und wurde von mir adoptiert, als ich ca. 8 Wochen nach Lulus Ankunft bei uns erfuhr, dass ihre Mutter nicht vermittelt war und wohl die Aussichten sehr schlecht stehen, derweil sie einfach zu panisch auf Menschen reagierte, ließ es mir keine Ruhe mehr, und ich bemühte mich sie so schnell wie möglich nachzuholen!

Coni, heißt jetzt Frida und kam am 25. Sep. 2010 direkt aus Spanien zu uns, will sagen, ich habe sie selber mit einem Direktflug nach Hamburg geholt, denn ein Landtransport wurde wegen ihrer Ängstlichkeit ausgeschlossen, und ein Flugparte war auch nicht zu bekommen.

Es fing eigentlich alles gut an, bis zum dritten Tag, da wollte sie Abends nicht mehr ins Haus kommen, wir haben im dunkeln 4 Stunden gebraucht und sie dann mit List und Tücke doch rein bekommen, die Woche drauf lief sie dann mit Schleppleine herum. Ich habe seit 1975 Windhunde, aber so etwas Ängstliches habe ich noch nicht im Haus gehabt. Von einem Hundetrainer habe ich den Tipp bekommen „kommt man nur mit Handfütterung weiter“, also Handfütterung, aber wie, sie lies ja keinen an sich ran, allerdingst schlich Frida immer um den Wohnzimmertisch herum, wenn wir dort was aßen ! Da hatte mein Mann die rettende Idee „leg doch mal die flache Hand auf den Wohnzimmertisch mit Fleisch hin“ und siehe da, Frida fraß, zwar immer mit Rückwärtstendenz „sozusagen zum Absprung bereit“, aber es funktionierte, auf diese Art habe ich dann 14 Tage gefüttert, dann fing ich an die Positionen zu verändern, insgesamt habe ich 10 Wochen so gefüttert, dass war vielleicht eine schmierige Angelegenheit, aber letztlich führte sie zum Erfolg . Jeden Tag ein winziges Stückchen voran, der Weg war das Ziel !
Nur 4 Monate später, Frida rennt und tobt im öffentlichen Hundeauslaufgebiet, kommt auf Rückruf und lässt sich problemlos anleinen, wer es nicht miterlebt hat, der glaubt uns nicht, dass soll der selbe Hund von Damals sein, und doch sie ist es !

So nun wäre der Zeitpunkt gekommen, wo es da heißt „sie kann vermittelt werden“, sie hat jetzt vertrauen zum Menschen aufgebaut, ist ein völlig anderen Hund geworden, ICH KANN DAS NICHT, ergo, Frida bleibt bei ihrer Tochter Lulu in Hamburg. ENDE "



                                                                                                                       


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